DHC2 Beaver   -     Flug-Modellbau

Sicher wird vielen Modellbauer die Beaver von Robbe ein Begriff  sein.

Zusammenbauen, Batterie rein, fliegen! Alles perfekt!

Da ROBBE jedoch als Firma nicht mehr existiert und daher auch diese Maschine nicht mehr im Handel ist, gibt es von vielen anderen Herstellern diverse Nachbauten, das Flugverhalten ist gleich, die Qualität im Großen und Ganzen auch!

 

Durch einen Flugfehler meinerseits habe ich meine damalige Beaver leider verloren und wollte jedoch nicht auf diese guten Flugleistungen und dem tollen Flugbild verzichten...Ich besorgte mir die Beaver von STModel...

Zusammenbau gibt es übrigens hier...


Die Maschine ist in rot und schwarz gehalten und technisch ident mit jener von Robbe.

Alle Servos sowie  Drehzahlsteller sind verbaut und zum Fliegen wird nur mehr ein Empfänger und ein 3S Akku benötigt...

Ein rundum komplettes Fluggerät, wäre da nicht so einige Details, die ein wenig nach Veränderung verlangen!

 

Hier links im Bild der Auslieferungszustand......


Landeklappen-Servo...

Was mich schon ewig genervt hat war die umständliche Aufbauarbeit. Jede Flügelhälfte muss in den Rumpf eingefädelt und gleichzeitig der Bowdenzug aus jeder Fläche ( im Bild links und rechts zu dem zentralen Servo führend ...) in einem gemeinsamen Servobefestigung für die Landeklappen eingefädelt und montiert werden.

 

Dazu müssen dann noch die Servokabel für die Querruder und die Kabel für Beleuchtung durch eine winzige Öffnung durch eine kleine Öffnung nahe der Flügelvorderkannte gefummelt werden…..da benötigt man schon Hände wie ein Chirurg!


Bei jedem Flügel führen an der Flügel Vorderkannte zwei Kabel, Eines für die Beleuchtung und Eines für das Querruder-Servo aus der Fläche.

 

Im diesem vorderen Bereich wurde eine kleine Öffnung geschnitten, um an diese Kabel zu gelangen.

 

Das Kabel für das Querruder ist ein normales Servokabel, jenes für die Beleuchtung sind dünne Lack-Drähte, die nur an Servokabel verlängert wurden.

Als Deckel wurde ein Überbleibsel des alten Flügels genommen und entsprechend im Flügel eingearbeitet.

 

Um mir das Zusammenführen der beiden Stahlanlenkungen für die Landeklappen im Rumpf zu ersparen, sollte jeder Flügel auch ein eigenes Landeklappen-Servo erhalten...

 

 

Um eine möglichst einfache Verbindung zu erhalten, wurde auf Bestand des heimischen Fundus gegriffen und da boten sich Verlängerungen für Balancer-Kabel an.

Die Buchse sollte im Flügel untergebracht werden, der Stecker nur aus dem Rumpf schauen.

 

 

Vorne am Flügel kam eine 2S-Balancer-Buchse zum Einsatz, für Quer- und Landeklappen wurde ein 4S Buchse verwendet.

Verklebt wurde es dann mit Heißkleber, wobei darauf zu achten ist, dass die heiße Masse nicht die Kontakte verklebt und die Funktion unbrauchbar macht.

 

 

 


Service-Deckel...

Jeder Flügel hatte nun ein Servo für Querruder und für die Landeklappe.

 

Die Verkabelung der beiden Servos über den 4S Balancer-Stecker erfolgt über die neue Öffnung für das Landeklappen-Servo .

 

Als Deckel habe ich eine Dose eines Energy-Drinks zweckentfremdet.

Die Dose wurde der Länge nach  aufgeschnitten, gereinigt und geglättet.

 

Danach auf der Außenseite  mit Papierkrepp beklebt um die Konturen anzeichnen zu können.

Gleichzeitig wurde mit einem Schraubendreher die Nietpunkte von der Rückseite durchgedrückt.

Mit einem Metallrohr konnte mit gleichmäßigen Druck ein Abdruck erstellt werden.

 

Auf der Innenseite, also der blanken Seite ergab dies ein nettes Bild eines Öffnungdeckel, wie es auch bei richtigen Flügeln verwendet wird.

Nun wurde nurm mehr auf der gegenüberliegenden Seite ein Doppelklebeband angebracht und dies dann auf dem Flügel über der Öffnung geklebt.



Cowling & Motor...

Eine weitere, kleine Verbesserung sollte rund um den Gesamteindruck erfolgen. Zum Einen betraf das die Cowling, zum Anderen die Sternmotor-Attrappe....

Die meisten Beaver sind an der Cowling lackier, in den unterschiedlichsten Farben, je nach Farb-Schema des Fliegers.

Die Atrappe des 9-Zylinder Sternmotor sollte sollte ebenfalls ein wenig aufgepeppt werden, denn das Original ist schon eine Klasse für sich........


 

 

Jene von STModel hingegen ist weis und das sollte dem Original angepasst werden......

Das erleichtert die farbliche Gestaltung und da der Ziertreifen beidereits in Schwarz gehalten war, sollte auch der Rest in diese Farbe sein...

Dann kam die Motor-Atrappe an die Reihe...

Die ursprüngliche Atrappe wurde im Mittelteil mit roter Farbe lackiert.

Hinzu kamen für jeden Zylinder ein Zündkabel aus 0,7mm schwarzen Litzen-Draht.

Beim Zylinder und beim Kurbelgehäuse wurde das dafür notwendige Loch gebohrt, das Kabel durchgeführt und von hinten mit Sekundenkleber gesichert.

 

Die Cowling wurde abmontiert,  mit Papier Krepp abgeklebt und  Schwarz lackiert.....

 

 

Fertig lackiert und montiert sieht es dann besser aus als vorher.....



Flächenstreben...

Die Flächenstreben sind so gestaltet, dass sie im Flügel durch keine Plasikeinsätze und am Rumpf, ebenfalls durch einen Plastiteil verschraubt werden.

Die Verschraubung am Rumpf habe ich auf ein 3mm gewinde aufgebohrt, die Verschraubung am Flügel hingegen sollte neu gestaltet werden, da aus Erfahrung durch das viele schrauben sich der Plastikteil in der Fläche löst!

 

In die Flächen wurden 10x5mm Hasrtholz-Leisten eingeschnitten und mit einem Montagekleber aus dem Baumarkt ( hält wie der Teufel...) verklebt...

Dere Plastik-Teile in der Fläche und auch am Rumpf wurden durch Messing-Augen-Schrauben mit 3mm Gewinde ersetzt. Sie sollten die Gabelköpfe, mit denen die Flächenstreben ausgestattet sind , aufnehemn. Dies diente zum sichern Halt der Fläche als auch zum schnelleren Aufbau des Flugzeuges...

Trittflächen und Schwimmer-Schutz

Die Floates sollten auch ähnlich dem Original sein. Dort sind sie zwar auch Flugzeug-Aluminium aber zumindest sollte die Farbe ein wenig angepasst sein...

Hinzu kommt, dass auch bei dem Original zur Trittsicherheit entsprechende Tritt-Flächen montiert sind.

Die wurden hier mit Schleifpapier der Körnung 120 realisiert.

Hier reicht es, die ungefähre Form mit der Schere auszuschneiden und dann anzupassen.

 

Erste Versuche mit Doppelklebeband haben zwar am Schaum gehalten, nich jedoch auf dem Sand-Papier...

Bessere Lösung nun die Verklebung mit UHU PORR....Bis jetzt hat sich nichts abgelöst...

 

Als Letzters wurde ein einfacher Schutz für die Floates erstellt.

Zum Einen dient es dem Schutz der Schwimmer-Ruders, da sie ja nur aus Plastik sind und mit einem dünnen Stahl-Seil angelenkt werden, zum Anderen als Schutz des vor Verrutschen im Kofferraum. Auf dem Teppich hält der Schaum besser....

Flugvorbereitung am frühen Morgen...


Technische Daten......

 

Spannweite:        1.500 mm

 

Länge :             960 mm

 

Fluggewicht:       1.275 g

 

Motor :             Brushless – 970 U/V

 

Regler:              Brushless

 

Servos :            vom Hersteller

 

Propeller:           vom Hersteller

 

Akku:                SLS Quantum 2200mAh , 3S/30

 

 

Start und Landung......